Der Chef des Dachverbandes der Gesamtmetall-Gewerkschaft, Rainer Dulger, nannte den Tarifvertrag “den Eckpfeiler eines flexiblen Arbeitssystems für das 21. Jahrhundert”. Der Deal, von dem 800.000 Metall- und Elektroniker in der wichtigsten deutschen Industrieregion Baden-Württemberg betroffen sind, wird die Grundlage für Tarifverträge in anderen Regionen im ganzen Land mit insgesamt 3,7 Millionen Beschäftigten bilden. Die Arbeitnehmer erhalten außerdem eine Einmalzahlung von 150 Euro für januar bis März nach dem Ende des bisherigen Tarifvertrags. Nach wochenlangen erbitterten Kämpfen ist endlich ein Tarifvertrag für die deutsche Metall- und Elektroindustrie zustande gekommen. Die Arbeitnehmer konnten höhere Löhne und flexiblere Arbeitszeiten sichern. Die Einigung wurde in den frühen Morgenstunden des 24. Februar zwischen der IndustriALL Global Union-Mitgliedsorganisation, der IG Metall und den Arbeitgeberverbänden erzielt. In der deutschen Metall- und Elektroindustrie ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden eine Lohneinigung erzielt worden. Der Tarifvertrag war hart umkämpft.

Die Gewerkschaft IG Metall hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Warnstreiks gestartet, um ihrer ursprünglichen Forderung nach einer Lohnerhöhung von 6 Prozent nachzugehen. Demnach sollen die Mitarbeiter ab April dieses Jahres eine Lohnerhöhung von 4,3 Prozent erhalten. Darüber hinaus wurden monatliche Einmalzahlungen in Höhe von 100 € (124 USD) für Januar bis März vereinbart. Darüber hinaus müssen Gelder, die von Denrentunternehmen nicht zur Finanzierung des Vorruhestands verwendet werden (das mindestens 4 % der Erwerbsbevölkerung zugänglich sein muss), jetzt für die Finanzierung von Personalausbildungsprogrammen verwendet werden. “Mit diesem Ergebnis bringen wir Stabilität in die deutsche Wirtschaft”, sagte IG-Metall-Chef Detlef Wetzel. Weitere Zuwächse wurden im Zusammenhang mit dem Vorruhestand erzielt, insbesondere bei gering bezahlten Arbeitnehmern. In Zukunft werden die Arbeitgeber 90 Prozent der Gehälter zahlen, während die Arbeitnehmer eine Vorruhestandsphase durchlaufen, die dann fortgesetzt wird, sobald sie ihre Arbeit eingestellt haben und bis zum offiziellen Rentenalter. Das bedeutet, dass vorruhestandsabhängiger für Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen erschwinglicher sein wird, insbesondere an Fließbeinen und in der allgemeinen Produktion. Die spanische Region Katalonien ist die erste, die eine landesweite Richtlinie über das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit erweitert und sie auf allen Entfernungen verbindlich vorschreibt. Offiziellen Angaben zufolge kommt der Schritt inmitten eines Rückgangs der maskentragenden Disziplin.

Arbeitgeber und Gewerkschaftsvertreter einigten sich auch auf die Möglichkeit, dass Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit für zwei Jahre von 35 auf 28 Stunden pro Woche reduzieren, wenn sie sich um Kinder oder ältere Angehörige kümmern müssen. Die Vereinbarung wird nach zwei Jahren bewertet, um festzustellen, ob Anpassungen vorgenommen werden müssen. 24. Februar 2015 Die Deutsche Metallergewerkschaft hat nach Warnstreiks von bundesweit mehr als 850.000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 3,4 Prozent bei den Arbeitgebern erreicht. EU genehmigt 500 Mrd. EUR deutsches Rettungspaket – Solarlösung für rollergeplagte Bürgersteige Die Lohnerhöhung soll im April in Kraft treten und markiert einen wichtigen Sieg für die Gewerkschaft: Der Rechtsextremismus in Deutschland hat im vergangenen Jahr zugenommen, wie der Inlandsgeheimdienst des Landes mitteilte, mehr als 32.000 Extremisten wurden identifiziert.